Der Vorgarten – from zero to hero

Tja und so sieht der Vorgarten des Mietshauses heute aus – das ist doch mal eine Verwandlung, oder?

Bei der Bepflanzung haben wir vor allem darauf geachtet, dass sie möglichst lange Zeit im Jahr gut aussieht und pflegeleicht ist. Das Ergebnis: Oben am Rasen stehen verschiedene Rispenhortensien, die vertragen die Sonne dort gut und sind nicht so empfindlich wegen Trockenheit. Außerdem ist der einzige Pflegeaufwand, sie einmal im frühen Frühjahr kräftig runterzuschneiden. Das sieht zwar erst übel aus, aber sie danken es einem wirklich mit noch vollerer Blüte, die Büsche haben teils mehr als doppelt so viele Blütentriebe wie im Pflanzjahr! Und robust scheinen sie auch zu sein, im Frühjahr ist mein Schatz rückwärts auf eine bereits abgeschnittene draufgelatscht und es sind einige Triebstummel abgeknickt – aber die haben es trotzdem geschafft, erst kamen zwar nur Blätter und ich dachte gut, muss ich halt zum nächsten Jahr wieder warten, aber jetzt kommen auch noch ein paar Blüten nachgekleckert…

Inzwischen stehen dort auch noch ein paar niedrig wachsende Storchenschnäbel dazwischen, die machen mit ihren lila Blüten zum einen einen schönen Kontrast, zum anderen haben sie einfach eine ewig lange Blütezeit, so dass es da immer nett aussieht – auch bevor im Frühling die Rispenhortensien wiederkommen. Na und der pinke Blutweiderich auf der Ecke war eigentlich nur ein kleiner Versuch, da war halt noch ne Lücke, und wer Gärtnert will Lücken immer füllen… *asche-auf-mein-haupt* An der Stelle fegt schon ein bisschen der Wind durch, und der Boden ist da eigentlich auch nicht sooo toll, mit seinem großen Sand-Anteil. Aber man sieht: der schaffts auch.

Auf das Beet vorne muss ich ja sagen bin ich echt stolz. Die Hibiskus-Büsche brauchen auch nichts außer einmal im Jahr nen Schnitt und etwas Wasser.  Die sollen irgendwann einen Sichtschutz für die Erdgeschoss -Terrasse bilden. Allerdings kann das noch etwas dauern, momentan schneide ich sie immer lieber ein bissche mehr runter, damit sie sich erstmal schön verzweigen. Was nützen ewig lange Stängel…

Ansonsten haben wir in dem Beet vor allem eines: Alle möglichen Arten von Heuchera. Nennt man auch Purpurglöckchen, aber irgendwie finde ich den Namen so verwirrend weil ja einige auch ganz andere Farben haben. Super Pflanzen wenn man wenig Arbeit haben will! Nach nur einem Jahr haben sie schon eine schöne Busch-Größe erreicht – und vor allem behalten sie ganzjährig ihre Blätter. Ja, im Winter sehen sie etwas trauriger aus und im Frühling muss man ein bisschen ausrupfen was an Blättern vielleicht vertrocknet ist. Aber alles in allem sind sie sehr genügsam, und ich finde am besten wirken sie einfach wenn man die verschiedenen Farben als Gruppe pflanzt. Die Blütenstängel, die irgendwann hochkommen, stehen bei „unseren“ Hummeln übrigens hoch im Kurs!

Im Hintergrund sieht man noch ein paar Buntnesseln, das war eigentlich nur wieder so eine „da ist aber noch ne Lücke“ Aktion. Allerdings hat mich schwer gewundert, was für große Büsche daraus geworden sind *staun*! Sie können übrigens auch blühen – da ich sie dieses Jahr erst gepflanzt habe, kann ich aber noch nichts darüber berichten ob sie winterhart sind, ich habe da verschiedene Aussagen in den Läden bekommen. Naja, günstig geschossen, ich probier es mal aus. Ansonsten hab ich nächstes Jahr halt wieder ne Lücke die gefüllt werden muss. Es gibt nichts schöneres als einen neuen Grund wieder in die Gärtnerei zu fahren!

 

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