Auch Schatten kann man nutzen

Diese Geschichte fängt ungefähr so an, wie alle Gartengeschichten: „Es war noch ein Plätzchen frei…“

Naja, mal ehrlich, früher war der Bereich unter der Kiefer ein eher schlecht wachsender Rasen – das Stück liegt ohnehin im Schatten, so dass man mit dem Vertikutieren irgendwann nicht mehr hinterher kam. Trotzdem reichte es aber vom Wuchs, um hin und wieder mit dem Mäher drüber zu müssen. Und am „tollsten“ war der Bereich unter der Kiefer. Wie kann man sich unnötig das Leben schwer machen? Richtig, Rasen unter einem Baum haben, dessen Krone unter Kopfhöhe anfängt…

Naja, und als wir den Hof letztes Jahr neu gemacht haben, haben wir spontan beschlossen dass da lieber ein Beet drunter kommt. Da es dort aber meistenteils auch schattig ist, mussten wir mal überlegen, was dort stehen kann. Dankbare Abnehmer der Schattenplätze sind vor allem Farne, die lieben ihren Platz unter der Kiefer. Und auch ein Alpenveilchen hat dort trotz der anhaltenden Sommerhitze bisher alles gut überstanden. (Witzigerweise bringt es derzeit null Blätter, aber ständig Blüten…)

Hinten stehen noch ein paar Hortensien, aber ansonsten haben wir versucht den Boden mit Kriechgewächsen zuzupflanzen. Direkt unterm Baum haben wir Gänsekresse (schönes buschiges grünes Blattwerk), und Moossteinbrech. Bei dem bin ich mir aber noch nicht sicher, ob wir miteinander warm werden. Das eine wollte scheinbar erst gar nicht mehr – aber plötzlich kommen doch wieder grüne Stellen. Wär schön wenn es sich wieder rappelt, im Frühjahr bekommt es nämlich niedliche kleine grüne Blüten über dem Grün.

Eine Taubnessel und ein Braunherz breiten sich auch langsam aus. Am besten läuft es aber mit Teichknöterich (in der ersten Pflanzreihe im Bild ca. in der Mitte): Der hat seine kleinen grünen Blätter schön ausgebreitet, und die Blütenkerzen sind erst rosa, und werden im Verblühen rostrot. Herrlich!

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